Kanone

Technologie ist heutzutage so dicht mit unserem Alltag verwachsen, dass wir sie oft als Selbstverständlichkeit ansehen. Erinnern Sie sich noch an die Zeit vor Ihrem ersten Handy? Wie haben sich Informationen vor dem Internet verbreitet? Sehr viele der Technologien, die unser Leben heute bestimmen, wurden erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt. Screen Sharing ist eine der neuesten davon.

In dieser Artikelreihe wollen wir drei historische Momente betrachten und uns fragen, wie bestimmte Ereignisse mit Mikogo vielleicht anders abgelaufen wären. Vielleicht lernen wir dabei sogar die eine oder andere Sache!

Drei historische Momente in denen Screen Sharing einen Unterschied gemacht hätte:

Teil 1: Robert E. Lee’s Maryland Kampagne und Datenschutz
Teil 2: Die Altgriechische Eisenbahn und Zusammenarbeit
Teil 3: Der Spanisch-Amerikanische Krieg und Kommunikation

Teil 1: Robert E. Lee’s Maryland Kampagne (und Datenschutz)

Die Situation:

Im September 1862, mitten im Amerikanischen Bürgerkrieg, führte Robert E. Lee seine Armee nach Maryland, um die Nördlichen Staaten zu schwächen. Lee schrieb detaillierte Marschbefehle für seine Generäle auf, inklusive Informationen über die Routen und Manöver, die die Truppen durchführen sollten, vor allem die Aufteilung der Armee um den Feind zu überraschen. Einer der Generäle wickelte diese wichtigen (und sehr vertraulichen) Informationen um drei Zigarren… und ließ sie am Lagerplatz zurück als die Truppen weiterzogen.

Die Befehle wurden von einem Soldat der Union auf dem Boden des verlassenen Zeltplatzes gefunden und direkt an George McClellan gesandt, ein Major General für den Norden. McClellan, der seine Truppen kurz zuvor noch vor Lees Armee zurückziehen musste, konnte jetzt die Truppenbewegungen vorhersehen und seine eigenen Soldaten strategisch positionieren. Hätte McClellan sofort nach diesen Informationen gehandelt, hätte er Lees Armee auslöschen können. Er zögerte aber, und die darauf folgende Schlacht von Antietam endete ohne Sieger. Lee zog sich allerdings nach Virginia zurück, was Abraham Lincoln genügend Sicherheit gab, um die Emanzipationsproklamation zu verkünden.

Was wir mit Mikogo anders machen:

Ob Sie an Ihren Schlachtplänen arbeiten oder mit vertraulichen Kundendaten und neuen Produktideen, das Prinzip bleibt gleich: Sie wollen nicht, dass jemand, der Ihnen etwas böses will, Ihre Daten einfach nur aufsammeln muss. Sicherheit ist in der Entwicklung von Mikogo eines der wichtigsten Themen, also ist das fast schon unser Steckenpferd.

Mikogo Sitzungen werden mit 256 Bit AES verschlüsselt, also kann niemand einfach so auf die Daten zugreifen, die Sie übertragen. Und um sicherzustellen, dass niemand bei Ihren Sitzungen mithört, der nicht mithören sollte (wie zum Beispiel ein Spion in Ihrem Kriegslager), haben wir verschiedene Sicherheitsebenen in der Software. Die erste ist natürlich die individuelle 9-stellige Sitzungsnummer, die jeder braucht um Ihrer Sitzung beizutreten.

Wenn Sie wirklich sichergehen wollen, dass auch niemand beitritt, der beispielsweise die Sitzungsnummer erraten hat, können Sie auch noch Ihr eigenes Passwort hinzufügen und sogar die Sitzung abschließen sobald alle Teilnehmer beigetreten sind, die beitreten sollen. Wenn Sie eine Sitzung abgeschlossen haben, kann niemand mehr beitreten, auch dann nicht, wenn er Datum und Uhrzeit, die Sitzungsnummer und das Passwort kennt. Selbst wenn jemand schon in der Sitzung war und Sie ihn rausgeworfen haben (nachdem Sie erkannt haben, dass er ein Spion der feindlichen Armee ist!), kommt er nicht wieder in die Sitzung.

Mikogo Sitzung abschließen

Falls Sie irgendwelche bürgerkriegsartigen Armeemanöver planen (oder neue Produktentwicklung oder Finanzstrategien – im Prinzip ja das gleiche), müssen Sie garnicht erst auf Stift und Papier zurückgreifen. So entsteht das Risiko garnicht erst, dass jemand Ihre geheimen Pläne um Zigarren wickelt und herumliegen lässt. Mit dem Mikogo Whiteboard können Sie Taktiken und Truppenbewegungen während einer Sitzung direkt auf die Karte zeichnen, egal wo Ihre Offiziere gerade sind. Oder, falls Sie schon etwas vorbereitet haben (immerhin sind Sie der Befehlshaber über diese Armee), können Sie die Unterlagen auch innerhalb der sicheren Sitzung über den Dateitransfer schicken.

Mikogo Dateitransfer

Was können wir also davon lernen?

Selbst wenn niemand die Befehle gefunden hätte, hätte Lee natürlich nicht sofort den gesamten Norden mit seiner Armee aus unterernährten und mittelmäßig ausgerüsteten Soldaten erobert. Vielleicht hätte er das aber auch garnicht gemusst, wenn er einen ausreichend großen Schlag gegen die Moral der Union und ihrer Unterstützer ausgerichtet hätte. Maryland war ein sklavenhaltender Staat, und ein großer Teil der Bevölkerung war den Konföderierten nicht abgeneigt.

Hätte Lees Plan funktioniert, hätte er Maryland mit einiger Wucht an verschiedenen Punkten gleichzeitig getroffen. Das hätte in Maryland zu Unruhen führen und sogar die diplomatische Richtung von Frankreich und England ändern können. Wenn Maryland die Seiten wechselt, wie lange dauert es dann noch, bis andere Staaten folgen?

Je weiter der Sieg des Nordens in die Ferne gerückt wäre, umso näher wäre die Unabhängigkeit der Südstaaten gekommen, vor allem wenn auch andere Staaten die Konföderation international anerkannt hätten.

Die Lektion, die wir hier lernen können, ist diese: Wenn Sie mit vertraulichen Daten arbeiten, behandeln Sie diese auch als vertraulich. Sie würden Ihre taktischen Befehle nicht herumliegen lassen, und das gleiche sollte auch online für Informationen gelten. Wenn Sie die Gelegenheit haben, eine Lösung wie Mikogo einzusetzen, dann achten Sie darauf, dass sie Ihnen die Sicherheit bietet, die Sie benötigen – und nutzen Sie diese Funktionen auch!

Nächstes Mal: Die gegenteilige Lektion und die antike Dampflok, die fast gewesen wäre.