Griechenland

In dieser Artikelreihe schauen wir uns einige historische Ereignisse und Situationen an, in denen Screen Sharing einen Unterschied hätte machen können. Obwohl das natürlich vorrangig eine gedankliche Spielerei ist, können wir immer von der Geschichte lernen – auch wenn sie schon tausende Jahre alt ist. Im ersten Beitrag ging es um Krieg, militärische Strategien und vertrauliche Informationen. Heute steht das Gegenteil im Mittelpunkt: Erfindungen, Zusammenarbeit und das Teilen von Ideen.

Teil 2: Die altgriechische Eisenbahn (und Zusammenarbeit)

Die Situation:

Wussten Sie, dass es im antiken Griechenland schon 600 v. Chr. ein funktionierendes Schienensystem gab? Dieser gepflasterte Rillenweg namens Diolkos (Δίολκος) ist natürlich nicht mit den Schienen für moderne Schnellzüge vergleichbar, das Prinzip ist aber das gleiche: Bestimmte Gefährte können über Rillen im Boden schnell und vor allem effizient ans Ziel kommen. Da so auch große Lasten transportiert werden konnten, spielte der Diolkos eine wichtige Rolle in Handel, Seefahrt und Kriegsführung. Schiffe und Waren konnten über eine Landenge transportiert anstatt um ganz Griechenland herumgeschifft zu werden.

Der Diolkos war etwa 7 km lang und für über 600 Jahre in Betrieb – zwischenzeitlich sogar als öffentliches Verkehrsmittel gegen Zahlung. Da fragt man sich zwangsläufig, wieso das Konzept nicht damals schon weiterentwickelt wurde. Der Hauptgrund, warum es die Eisenbahn nicht schon viel früher war, ist wahrscheinlich dass die Dampfmaschine erst im 18. Jahrhundert entwickelt wurde – oder?

Naja, nicht ganz. Die alten Griechen hatten nicht nur eine grundlegende Version von Schienen, sondern auch eine einfache Dampfmaschine. Heron von Alexandria wird im 1. Jahrhundert nach Christus eine Erfindung namens Aeolipile zugeschrieben. Dieses Gerät bestand aus einer Schale, einer hohlen Kugel und Rohren über einem Feuer.

Wofür wurde diese Erfindung verwendet? Neben dem Studium von Physik und Wasserdampf kam die Maschine wohl vor allem als Tempelwunder zum Einsatz. Das war eine Art Spezialität Herons, der auch einen Weihwasserautomaten entwickelte sowie einen Mechanismus, der mit Wasserkraft Tempeltüren öffnen konnte.

Ein solcher Erfindungsgeist hätte zusammen mit dem praktischen Ansatz des Diolkos zu fantastischen Entwicklungen führen können – vielleicht sogar zur Dampflok. Diese beiden Ideen wurden wegen geographischen und politischen Einschränkungen allerdings nie zusammengeführt, aber was wenn es dafür einen Weg gegeben hätte?

Dampflok

Was wir mit Mikogo anders machen:

Ihre vertraulichen Daten wollen Sie zwar selbstverständlich sicher verwahren. Die grundsätzliche Idee hinter Mikogo bleibt aber, Zusammenarbeit durch Screen Sharing zu unterstützen. Wenn Sie Ihre Skizzen, Entwürfe und Schemata in Echtzeit mit anderen teilen und im Gegenzug deren Ideen sehen können, werden Gedanken kombiniert und Geistesblitze erschaffen. Einzeln kann jede Idee interessant sein. Zusammen werden sie signifikant.

Mit Mikogo haben Sie ein Werkzeug an der Hand, das für nahtlose Zusammenarbeit geschaffen wurde, egal wo Sie sind. So funktioniert Screen Sharing auch plattformübergreifend, damit Sie wirklich jeden einladen können. Und weil es so einfach ist, können Ihre Teilnehmer Sitzungen sogar beitreten, wenn sie technisch ungefähr so versiert sind wie jemand aus dem 1. Jahrhundert. Dank Voice over IP oder unseren internationalen Einwahlnummern aus 30 Ländern können Sie sich auch problemlos unterhalten. Ihre Ideen während des Meetings notieren Sie über das Mikogo Whiteboard, und wechseln die Präsentatorrolle nach Bedarf hin und her. Sie können Ihre Sitzung sogar für die Nachwelt aufzeichnen, damit Historiker in 2000 Jahren noch wissen, wer ihre Welt geformt hat – oder eben, damit Sie sich die Sitzung später nocheinmal anschauen können um die kreativen Ergüsse in strukturierte Notizen umzuwandeln.

Sitzung aufzeichnen

Was können wir also davon lernen?

Versuchen Sie einmal, sich die Welt vorzustellen, wenn die antiken Griechen die Dampflok über Tausend Jahre vor ihrer Zeit erfunden hätten. Selbst wenn man ihnen noch einige Zeit gibt, um die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen und ein funktionierendes dampfgetriebens Gefährt auf Schienen zu entwickeln – so eine Erfindung hätte den Lauf der Geschichte komplett verändern können. Die schnelle Verbreitung von Menschen, Gütern und Ideen hätte zumindest Eurasien auf dem Landweg schon viel früher viel enger zusammengebracht.

Dampfloks in Alexanders kurzlebigem Reich, die den kulturellen Austausch aufrecht erhalten – oder ein paar hundert Jahre später, das Römische Reich auf Schienen… Wir können unmöglich sagen, was tatsächlich passiert wäre, aber sicher ist, dass die Welt heute eine andere wäre, wenn diese beiden griechischen Erfindungen zueinander gefunden hätten.

Überall, wo es Neuerungen gibt, ist Zusammenarbeit heute schon sehr weit verbreitet – von Start Ups bis hin zu wissenschaftlichen Forschungsgruppen. Ideen werden in der Masse gesammelt, Teams brainstormen zusammen, und jeder bringt Expertise aus einem eigenen Gebiet mit. Arbeitsteilung ist eines der Grundprinzipien unserer modernen Gesellschaft und funktioniert nur dann, wenn Menschen zusammenarbeiten.

Leider sind solche Teams und Forschungsgruppen oft immernoch geographisch an einen bestimmten Ort gebunden. Lassen Sie sich davon nicht einschränken. Ob jemand am anderen Ende des Landes, des Kontinentes oder sogar der Welt lebt, ist nicht wichtig. Was zählt ist, ob Sie mit dieser Person den Geistesblitz haben werden, der die Welt verändern kann. Alles, was Sie brauchen, ist da – also nutzen Sie die Chance und arbeiten Sie zusammen! Und wenn Sie über weite Distanzen zusammenarbeiten, achten Sie immer darauf, dass alle auf dem Laufenden gehalten werden… Mehr dazu nächste Woche. Bleiben Sie dran!

Nächstes Mal: Ein leuchtendes Beispiel für Fehlkommunikation und eine etwas peinliche Kriegsgeschichte.