Spanisch-Amerikanischer Krieg

Willkommen zurück zu unserer kurzen Serie über historische Ereignisse, bei denen Mikogo hätte nützlich sein können. Bisher haben wir uns den Amerikanischen Bürgerkrieg angeschaut und herausgefunden, wie wichtig es ist vertrauliche Informationen auch vertraulich zu behandeln, und einen Blick ins Antike Griechenland geworfen und gesehen, welche weltbewegenden Neuerungen entstehen könnten, wenn die richtigen Köpfe zueinanderfänden. Heute haben wir eine Geschichte für Sie, die eher absurd und auch ein wenig peinlich, aber definitiv wahr ist. Lesen Sie diesen Artikel um herauszufinden was passiert, wenn spanische Offiziere nichts vom Spanisch-Amerikanischen Krieg wissen.

Teil 3: Der Spanisch-Amerikanische Krieg (und Kommunikation)

Die Situation:

Vielleicht haben Sie schon einmal vom Spanisch-Amerikanischen Krieg gehört. Wenn nicht, keine Sorge: Die Essenz steckt schon im Namen. Der Krieg wurde am Ende des 19. Jahrhunderts zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten ausgetragen. Was Kriege betrifft war es mit etwa zweieinhalb Monaten Dauer eher ein kurzer. Das ist allerdings keine Entschuldigung dafür, die Offiziere in den entlegenen Stützpunkten nicht darüber zu informieren.
Im Juni 1898 näherte sich die Charleston, ein amerikanisches Schiff, der spanischen Pazifikinsel Guam und feuerte was die spanischen Offiziere für eine Salve zur Begrüßung hielten. Da die Spanier nicht genügend Schießpulver hatten – warum sollten sie auch? – nahmen sich einige spanische Offiziere ein kleines Boot und setzten zur Charleston über. Auf dem Schiff angekommen dankten sie den Amerikanern unter Captain Henry Glass für die Salve und fragten freundlich, ob sie wohl etwas Schießpulver borgen könnten um die Geste zu erwiedern.

Da stellte sich heraus, dass die Charleston eigentlich auf Fort Santa Cruz geschossen hatte. Es ist ein wenig peinlich wenn man über den Krieg vom eigentlichen Feind informiert wird – und das inmitten einer Belagerung…

Ein amerikanischer Zeitungsartikel aus dem Juli 1898 hält fest: „Die Offiziere sagten, dass der Gouverneur keine Benachrichtigung über den Kriegszustand zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten erhalten hatte und dass sie alle überrascht waren, als die Charleston das Feuer eröffnete.“ Da Guam für jede Art von Schlacht völlig unvorbereitet war hatte der Gouverneur Don Juan Mareno keine Wahl als die Insel den Amerikanern zu überlassen.

Artikel

Omaha World Herald, veröffentlicht als Morning World-Herald; Datum: 07-05-1898; Volume: XXXIII; Issue: 278; Seite: 1

Was wir mit Mikogo anders machen:

Wissen Sie, wo Guam liegt? Guam ist eine kleine Insel im Pazifik, ein gutes Stück östlich von den Philippinen und ziemlich im Nirgendwo. Vielleicht ist es sogar verständlich, dass niemand den Stützpunkt dort informiert hat. Schließlich war es ja ein kurzer Krieg. Bis die Nachricht un Guam angekommen wäre, wäre alles vielleicht schon vorbei gewesen – mal abgesehen davon, wie teuer so ein Schiff ist. Zum Glück müssen wir heute nicht mehr überlegen ob es sich lohnt, Informationen irgendwo hin zu schicken. Selbst wenn Ihre Teammitglieder auf Inseln irgendwo im Nirgendwo sitzen, können Sie zusammenarbeiten als wären Sie im selben Büro.

Mit Screen Sharing können Sie sehr eng zusammenarbeiten und tatsächlich produktive Meetings abhalten. Wenn Sie einen Stützpunkt im Pazifik haben (oder nur Kollegen, die dort arbeiten), können Sie mit dem Mikogo Sitzungsplaner regelmäßige Meetings mit Ihrem Gouverneur (oder Ihren Kollegen) aufsetzen. Schicken Sie mit nur einem Klick eine E-Mail-Einladung oder fügen Sie das Meeting Ihrem eigenen Kalender hinzu. Wenn Sie dann noch eine Erinnerung hinzufügen, vergisst es auch niemand. Mit regelmäßigen Meetings können Sie alle auf dem Laufenden halten – so geht hoffentlich nichts mehr unter.

Was können wir also davon lernen?

Es ist einfach, eine kleine Insel im Pazifik zu vergessen, und im 19. Jahrhundert wäre es sicherlich ein gewisser Aufwand gewesen, eine Nachricht dorthin zu schicken. In diesem Fall hätte es sich aber wohl gelohnt. Die Spanier mussten Guam kampflos den Vereinigten Staaten überlassen und haben ihnen so die erste Besitzung im Pazifik geschenkt – eine wichtige strategische Position.

Hier geht es garnicht so sehr um Mikogo oder Screen Sharing, sondern mehr darum, wie wichtig eigentlich Kommunikation ist. Auch wenn Sie glauben, dass ein Projekt oder eine Änderung unwichtig ist und niemand darüber informiert werden muss – kommunizieren Sie, was gerade passiert. Das gilt besonders für Kollegen, die nicht am selben Ort arbeiten wie Sie. Falls Sie mehrere Standorte haben oder manche Mitarbeiter häufiger von zuhause aus arbeiten, vergessen Sie nicht, alle auf dem Laufenden zu halten. Nur weil jemand von einer kleinen Insel aus arbeitet heißt das nicht, dass er nicht wichtig für Ihr Unternehmen ist.

Internationale Zusammenarbeit

Natürlich sollten Sie Ihre Kollegen nicht mit Updates über jeden Aspekt Ihres Tagewerks bombardieren. Wenn Sie eine Informationsflut erzeugen, werden die wichtigen Teile weggeschwemmt. Der Trick ist, das potenziell Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Eine Änderung die Ihnen selbst vielleicht klein vorkommt, könnte eine andere Abteilung deutlich stärker beeinträchtigen. Hier bei Mikogo haben wir deswegen regelmäßige Meetings an denen das Entwicklungsteam sowie Vertrieb, Marketing, Kundenservice und Support beteiligt sind. Für diese Meetings nutzen wir selbst natürlich auch Mikogo – so kann jeder schnell erfassen, woran andere gerade arbeiten, auch wenn es nicht unbedingt die eigene Fachrichtung ist.

Änderungen können außerdem über Projektmanagement-Lösungen wie Atlassians JIRA oder Confluence verfolgt warden. Von dort aus kann jeder sie mit Teams oder einzelnen Teammitgliedern teilen, die von Maßnahmen betroffen sein könnten. So lassen sich unschöne Überraschungen vermeiden.

Damit ist auch unsere kurze Geschichts-Reihe am Ende angekommen. Wir hoffen, Sie hatten auch ein wenig Spaß! Wie gesagt: Selbst wenn Geschichte schon länger her ist, können wir doch vieles davon lernen. Hoffentlich haben Sie auch die eine oder andere Lektion über moderne Kommunikation und Zusammenarbeit mitgenommen. Falls Sie selbst noch interessante Geschichten oder Anekdoten haben, würden wir uns natürlich freuen, von Ihnen in den Kommentaren zu hören. Mit tausenden Jahren menschlicher Zivilisation gibt es sicherlich noch die eine oder andere Sache, die wir alle lernen können.